E-Scooter-Versicherung

Wer in Deutschland einen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr benutzen möchte, ist nach dem Gesetz verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Sie tritt ein für Schäden, die der Versicherte anderen Fahrzeugen oder Verkehrsteilnehmern zufügt.

Zu erkennen sind versicherte E-Scooter anhand der aufgeklebten Versicherungsplakette. Optisch ähnelt sie einem Mofaschild, ist jedoch deutlich kleiner. Voraussetzung für einen Versicherungsschutz ist eine allgemeine Betrieberlaubnis und ein Fabrikschild. Außerdem darf die Höchstgeschwindigkeit des E-Scooters 20 km/h nicht überschreiten.

Übrigens: Die Versicherung wird immer für 1 Jahr abgeschlossen (das Versicherungsjahr endet immer Ende Februar und muss zum 01.03. eines jeden Jahres erneuert werden).

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Gut zu wissen

Wo dürfen E-Scooter fahren?

  • auf Straßen und Radwegen
  • nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen

Im öffentlichen Straßenverkehr dürfen E-Scooter nur fahren, wenn eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorhanden ist.

Versicherungssumme

 
Versicherungsumfang
Personen-, Sach- und Vermögensschäden
100 Mio. EUR

max. 15 Mio. EUR
je geschädigte Person

Beiträge bis Ende Februar 2020

Versicherungsbeginn
Haftpflichtversicherung
Teilkaskoversicherung
(optional)

Sie können zusätzlich eine Teilkaskoversicherung mit 150 EUR Selbstbehalt pro Jahr vereinbaren. Sie deckt Schäden durch Brand, Explosion, Diebstahl, Sturm, Glasbruch, Wild, Hagel, Überschwemmung und Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss ab.

01.03. bis 30.04
53,90 EUR
50,00 EUR
01.05. bis 31.05.
48,50 EUR
45,00 EUR
01.06. bis 30.06.
43,20 EUR
40,00 EUR
01.07. bis 31.07.
40,50 EUR
37,50 EUR
01.08. bis 31.08.
37,80 EUR
35,00 EUR
01.09. bis 30.09.
32,40 EUR
30,00 EUR
01.10. bis 31.10.
27,00 EUR
25,00 EUR
01.11. bis 30.11.
21,60 EUR
20,00 EUR
01.12. bis 31.12.
16,20 EUR
15,00 EUR
01.01. bis 31.01.
13,50 EUR
12,50 EUR
01.02. bis Ende Feb.
8,10 EUR
7,50 EUR

Wissenswertes rund um den E-Scooter

Wer in Deutschland einen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr benutzen möchte, ist nach dem Gesetz verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Andernfalls würde man sich strafbar machen. Aber diese Versicherung ist durchaus sinnvoll, da sie der finanziellen Absicherung von Schäden, die der Versicherte anderen Fahrzeugen oder Verkehrsteilnehmern zufügt, dient.

Bei E-Scootern wird, ähnlich wie bei der Mopedversicherung, eine Versicherungsplakette in Form eines Aufklebers vergeben Durch diesen wird eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung nachgewiesen. Die Versicherung wird für ein Jahr abgeschlossen und muss nach Ablauf erneuert werden. Das bedeutet, Sie benötigen jedes Verkehrsjahr ein neues Kennzeichen!

Minderjährige Fahrer können die Versicherung nur mit Zustimmung ihrer Eltern erhalten.

E-Scooter ist nicht gleich E-Scooter! eMopeds oder Elektromotorroller zum Beispiel werden ebenso als eScooter bezeichnet, verwechseln sollte man die Fahrzeuge aber nicht.

Während die Elektro-Tretroller, die optisch einem normalen Steh- bzw. Tretroller ähneln, eine Halte- oder Lenkstange besitzen und sich in der Regel zusammenklappen lassen, dienen eMopeds der sitzenden Fortbewegung. eScooter besitzen also keine steife Chassis-Konstruktion mit einer Sitzbank für bis zu zwei Personen, verfügen aber teilweise über einen rohrgestützten Sitzsattel.

E-Scooter schließen somit die Lücke zu größer ausfallenden Elektrofahrzeugen wie Elektromotorrollern und unterliegen der Straßenverkehrsordnung. Je nach Modell erreicht ein Elektro-Scooter Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern pro Stunde, mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

Geladen werden können die Roller meist an einer haushaltsüblichen Steckdose. In der Regel reichen dafür wenige Stunden, dabei unterscheidet sich die notwendige Ladezeit jedoch deutlich nach Modell.

Seit Juni 2019 dürfen E-Scooter legal gefahren werden. Voraussetzung ist eine Betriebserlaubnis (ABE). Mit der kürzlich abgesegneten Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung wird die Regierung eine neue Fahrzeugklasse einführen. Die umgangssprachlich eScooter-Gesetz genannte Regelung betrifft im Wesentlichen stehend gefahrene Vehikel mit einer Lenk- oder Haltstange, die Geschwindigkeiten zwischen 6 und 20 Kilometern pro Stunde erreichen.

Um als elektrisches Kleinstfahrzeug zu gelten, darf ein E-Scooter maximal 70 Zentimeter breit, 1,4 Meter hoch und 2 Meter lang sein. Das zulässige Maximalgewicht ohne Fahrer liegt bei 55 Kilogramm. Darüber hinaus darf der Elektroroller höchstens eine Leistung von 500 Watt besitzen.

Damit Sie mit Ihrem eScooters im Straßenverkehr gut unterwegs sind, gibt es einige Sicherheitsvorschriften bzw. Mindestanforderungen des Gesetzgebers, wie:

  • zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen
  • Vorder- und Rücklicht (auch abnehmbar)
  • seitliche Reflektoren
  • Klingel
  • Steuerelemente, die beim Loslassen innerhalb von einer Sekunde in ihre Ausgangsstellung zurückspringen

Eine Helmpflicht gehört bisher nicht zu den gesetzlichen Vorschriften.

Warum ist eine E-Scooter-Versicherung sinnvoll?

Wer in Deutschland einen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr benutzen möchte, ist nach dem Gesetz verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Andernfalls würde man sich strafbar machen. Aber diese Versicherung ist durchaus sinnvoll, da sie der finanziellen Absicherung von Schäden, die der Versicherte anderen Fahrzeugen oder Verkehrsteilnehmern zufügt, dient.

Bei E-Scootern wird, ähnlich wie bei der Mopedversicherung, eine Versicherungsplakette in Form eines Aufklebers vergeben Durch diesen wird eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung nachgewisen. Die Versicherung wird für ein Jahr abgeschlossen und muss nach Ablauf erneuert werden. Das bedeutet, Sie benötigen jedes Verkehrsjahr ein neues Kennzeichen!

Minderjährige Fahrer können die Versicherung nur mit Zustimmung ihrer Eltern erhalten.

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